SURA Folge 28 Schamanen und ihre Haustiere
Shownotes
Tiere begleiten uns oft auf eine Weise, die wir mit dem Verstand kaum erklären können.
In dieser Folge spreche ich über die tiefe spirituelle Verbindung zwischen Mensch und dem Haustier über Hunde, die Energien spüren Katzen, die scheinbar lautlos zwischen den Welten wandern, und über jene stillen, tierischen Begleiter, die uns schützen, trösten und manchmal durch dunkle Zeiten tragen.
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00:00:09: Willkommen ihr Liebenseelen, heute gehen wir nicht in ferne Welten.
00:00:15: Nicht nach oben, nicht nach unten sondern zu dem was schon längst neben dir ist.
00:00:25: Vielleicht liegt es gerade in deiner Nähe atmet ruhig beobachtet dich ohne Urteil.
00:00:36: dein Tier vielleicht hast du dich schon einmal gefragt spürt es mehr als ich Sieht es Dinge, die ich nicht sehe?
00:00:47: Hat es eine Rolle auf meinem
00:00:49: Weg?".
00:00:51: Die Antwort ist nicht laut.
00:00:53: Nicht spektakulär!
00:00:56: Aber sie ist wahr... Es gibt eine Versuchung gerade auf dem spirituellen Weg.
00:01:06: Die Versuchungen alles einzuordnen Alles zu benennen Alles zu nutzen Und plötzlich wird aus einem Tier Ein Energieträger Ein Heiler ein spirituelles Werkzeug und genau hier beginnt die Entfernung.
00:01:28: Dein Tier ist nicht hier, um für Dich zu arbeiten.
00:01:33: Es ist nicht Hier, um Dich Zu retten.
00:01:38: es ist Hier und Zu sein Und genau darin liegt Seine Kraft.
00:01:46: Zwischen Dir und deinem Tier gibt es einen Raum unsichtbar aber spürbar.
00:01:56: Ein Raum aus Wahrnehmung Resonanz, Präsenz.
00:02:05: Dein Tier liest dich nicht wie ein Buch.
00:02:08: Es spürt dich.
00:02:11: Wenn du angespannt bist verändert sich dein Atem Dein Körper wird enger Deine Energie wird unruhig Und dein Tier reagiert Nicht weil es spirituell arbeitet Sondern weil es ehrlich ist.
00:02:32: Ein Tier lügt nicht.
00:02:34: Es zeigt dir was du bist Nicht, was du vorgibst zu sein.
00:02:40: Und ein Tier ist kein Kraftwesen und doch kann es dich tiefer lehren als viele Reisen weil es dich zurück holt nicht in andere Welten, nicht in Visionen sondern in deinem Körper In deinen Atem In diesem Moment.
00:03:06: Dein Tier denkt nicht darüber nach ob es richtig ist Ob es genug ist ob es ankommt.
00:03:16: Es ist einfach und genau das ist es, was dir oft fehlt.
00:03:24: Es gibt eine Form von Begleitung die kaum jemand versteht weil sie nichts zeigt, nichts erklärt und nichts beweisen will.
00:03:38: Sie is leise so leise dass du sie oft erst bemerkst wenn du selbst stell wirst.
00:03:46: Du sitzt da Vielleicht erschöpft, vielleicht voll von Gedanken.
00:03:54: Vielleicht auf der Suche nach etwas das du nicht greifen kannst und dein Tier ist in deiner Nähe Nicht gerufen, nicht eingesetzt, nicht aktiviert.
00:04:11: Es ist einfach da und genau dort beginnt etwas.
00:04:19: Dein Atem verändert sich ganz leicht deine Schultern sinken fast unmerklich.
00:04:29: Dein Blick wird weicher, nicht weil du etwas tust sondern weil du aufhörst etwas zu tun.
00:04:41: Tiere erklären dir nichts.
00:04:44: sie geben dir keine Technik kein Konzept keinen Weg aber Sie tragen etwas das Du verloren hast Präsenz Unmittelbarkeit Sein ohne Widerstand.
00:05:08: Wenn du in ihrer Nähe bist, beginnt dein System sich daran zu erinnern.
00:05:16: Dein Nervensystem nimmt Kontakt auf nicht über Worte sondern Überatmung Rhythmus Nähe und Wahrnehmung Und langsam passt sich etwas an.
00:05:36: Dein innerer Sturm verliert an Kraft Nicht weil dein Tier dich beruhigt sondern weil es dich daran erinnert, wie Ruhe sich anfühlt.
00:05:52: Die Stelle ist nicht leer – sie ist gefüllt mit Wahrheit, Präsenz und Wahrheit.
00:06:04: Und vielleicht spürst du es in diesen Momenten bist du näher bei dir als in vielen Techniken, weil nichts zwischen dir und dem Moment steht.
00:06:16: Keine Methode, kein Ziel, kein Ich muss jetzt!
00:06:24: Nur du, dein Atem und ein Wesen das dich nicht bewertet.
00:06:32: Es gibt Augenblicke da schaust Du Dein Tier an und es schaut zurück Nicht suchend, nicht fordernd Einfach präsent.
00:06:47: Und in diesem Blick verschwindet etwas Der Druck die Rolle Das ich muss funktionieren Und für einen kurzen Moment bist Du einfach da.
00:07:08: Wir suchen oft nach Veränderungen, nach Lösungen, Nach Entwicklung.
00:07:15: Aber diese stille Arbeit zeigt dir etwas anderes Nicht alles muss gelöst werden, nicht alles muss bearbeitet werden.
00:07:28: Manches darf einfach gesehen werden.
00:07:33: und genau dort beginnt Heilung!
00:07:37: Nicht im Tun, nicht im Verstehen sondern im Erlauben.
00:07:48: Ein Schamane sieht in diesem Moment nicht das Tier, dass arbeitet.
00:07:54: Er sieht der Mensch wird weich Das System reguliert sich Der Raum wird still und das genügt.
00:08:07: Und trotzdem brauchst du hier Klarheit Denn dieser Moment ist nicht mein Tier.
00:08:16: Halt mich Sondern.
00:08:20: ich komme zurück in mich.
00:08:24: Dein Tier öffnet keinen Raum für Dich.
00:08:28: Es ist der Raum und Du erinnerst Dich daran, vielleicht ist das die tiefste Form von Begleitung – ein Wesen, dass nichts von Dir will und genau deshalb alles in Dir beruhigt!
00:08:54: Jetzt wird es wichtig denn wo Tiefe ist braucht es Klarheit.
00:09:02: wenn du beginnst zu glauben dein Tier muss für dich arbeiten Dein Tier nimmt dir etwas ab, dein Tier trägt deine Prozesse.
00:09:13: Dann verlierst du die Verbindung.
00:09:18: Dein Tier ist kein Gefäß für deine Last.
00:09:22: Es ist ein Begleiter nicht dein Träger.
00:09:27: wenn ein Tier unruhig wird sich zurückzieht oder Stress zeigt dann ist das kein energetischer Prozess.
00:09:39: Dann ist es Überforderung.
00:09:45: Es gibt eine Frage, die sich viele stellen.
00:09:49: Was macht man hier eigentlich für mich?
00:09:54: Und oft suchen wir die Antwort an den falschen Orten.
00:09:59: Wir suchen etwas Großes, etwas Sichtbares, etwas das wir benennen können – es Halt mich!
00:10:09: Es arbeitet mit mir, es nimmt mir etwas ab und genau hier verpassen wir das Eigentliche.
00:10:21: Tiere tun nicht viel für
00:10:23: dich.".
00:10:25: Und genau deshalb tun sie so viel.
00:10:29: Du lebst im Kopf, in Gedanken, in Sorgen In dem was war oder was sein könnte.
00:10:42: Dein Tier lebt nicht dort Es lebt hier Jetzt und wenn du bei ihm bist beginnt etwas ganz einfaches Du spürst deine Hände dein Atem deinen Körper Nicht bewusst Nicht gewollt, es passiert einfach.
00:11:09: Nicht weiter!
00:11:11: Es bringt dich zurück und vielleicht ist genau das was du am meisten brauchst ohne Worte, ohne Technik, ohne Absicht.
00:11:28: Wenn ein Tier ruhig ist verändert sich dein Rhythmus.
00:11:33: Dein Atem wird langsamer, dein Herz wird weicher, dein Körper lässt los Nicht weil du arbeitest, sondern weil du in der Nähe von etwas bist das nicht kämpft.
00:11:51: Du musst nicht immer etwas tun um dich zu verändern.
00:11:56: Manchmal reicht es in der nähe von Etwas zu sein dass nicht aus der Ruhe fällt.
00:12:05: ein Tier verstellt sich nicht.
00:12:09: Es reagiert ehrlich und direkt.
00:12:14: Wenn du innerlich angespannt bist wird es unruhig zieht sich zurück und wird nervös.
00:12:21: Wenn du weich wirst, kommt es näher.
00:12:24: Legt sich hin entspannt sich.
00:12:29: Das ist kein Zufall das ist Resonanz nicht im mystischen Sinne sondern ganz real.
00:12:42: Dein Zustand verändert den Raum und ein Tier reagiert darauf.
00:12:50: dein Tier zeigt dir nicht wer du sein willst.
00:12:55: Es zeigt dir wer du gerade bist.
00:12:59: Du kannst Menschen täuschen Du kannst dich erklären, dich rechtfertigen, dich verstecken.
00:13:07: Aber nicht vor deinem Tier!
00:13:10: Es reagiert nicht auf deine Worte.
00:13:14: Es reagert auf Dich.
00:13:19: Wenn ein Tier sich zurückzieht spürst du es?
00:13:23: Wenn es sich öffnet, spürste es auch und irgendwann kannst du nicht mehr wegsehen.
00:13:32: Ein Tier versucht nicht, Dich zu verändern – es greift nicht ein, es lenkt nicht Es bewertet nicht.
00:13:42: Und genau deshalb entsteht Raum, ein Raum in dem du sein kannst – ohne Rolle, ohne Aufgabe!
00:13:55: Manche Räume sind nur deshalb heilend weil niemand etwas von ihnen dir will.
00:14:04: Etwas das du vielleicht vergessen hast wie es ist einfach zu sein, wie es isst nicht zu funktionieren, Und wenn du lange genug in seiner Nähe bist, beginnt etwas, in der sich daran zu erinnern.
00:14:29: Vielleicht ist dein Tier nicht hier um dich zu verändern?
00:14:34: Vielleicht ist es hier um Dich daran zu Erinnern wer Du bist, wenn Du aufhörst jemand sein zu müssen.
00:14:43: Es gibt einen Punkt auf dem schamanischen Weg Du hörst Du aufzusuchen Nicht weil Du alles gefunden hast sondern weil Du beginnst zu erkennen dass das, was du suchst schon lange bei dir ist.
00:15:04: Und manchmal liegt es einfach neben dir.
00:15:08: Atmet ruhig, bewegt sich leise und wartet nicht darauf, dass du es verstehst – dein Tier!
00:15:20: Am Anfang siehst du deinen Tier vielleicht als Begleiter, als Unterstützung, als Trost, als etwas, das dir gehört aber wenn du tiefer gehst verändert sich etwas.
00:15:38: Du beginnst zu sehen, dieses Wesen gehört dir nicht Es folgt dir nicht es dient dir nicht!
00:15:48: Es geht seinen eigenen Weg und doch kreuzen sich eure Wege.
00:15:58: Die Beziehung beginnt dort wo Kontrolle endet.
00:16:03: Solange du versuchst dein Tier zu verstehen es einzuordnen etwas aus ihm zu machen Bleibst du außerhalb der Beziehung.
00:16:17: Erst wenn Du still wirst, wenn Du nichts mehr willst Wenn Du nix mehr brauchst öffnet sich etwas Ein Raum in dem Du Deinem Tier nicht begegnest Als Mensch mit Absicht Sondern als Wesen.
00:16:37: Und in diesem Raum verschwindet etwas Die Rolle die Erwartung Dass ich muss etwas erreichen Und vielleicht ist es nur ein Blick, Ein kurzer Moment in dem dein Tier dich anzieht.
00:16:58: Nicht prüfend!
00:17:00: Nicht suchend!
00:17:03: nicht erwartend.
00:17:05: einfach da und in diesem Blick erkennst du etwas.
00:17:13: Nicht über Dein Tier sondern über Dich.
00:17:21: Ein Tier zeigt dir nicht wer Du sein sollst.
00:17:25: Es zeigt dir wer Du bist.
00:17:27: wenn Du aufhörst dich zu verstellen Wenn du angespannt bist, ist es unruhig.
00:17:35: Wenn du weich wirst legt er sich hin nicht als Technik sondern als Wahrheit.
00:17:46: Du musst nichts lernen.
00:17:48: Du musst nix richtig machen.
00:17:51: Du muss nur beginnen zu sehen wie du bist wenn niemand dich bewertet Wie du atmest wenn du nicht funktionierst.
00:18:03: Wie du fühlst wenn du nichts kontrollierst.
00:18:06: Und genau dort beginnt der Weg.
00:18:10: Es kommt ein Moment, da brauchst du dein Tier nicht mehr für Trost, nicht mehr Verhalt.
00:18:19: und genau dort wird eure Verbindung tiefer – nicht weil du weniger fühlst sondern weil du aufhörst zu nehmen.
00:18:31: Je weniger du deinen Tier brauchst desto wahrer wird eure Beziehung.
00:18:38: dann sitzt ihr nebeneinander Kein Ziel, keine Erwartungen.
00:18:44: Keine Rolle.
00:18:47: und trotzdem ist da etwas.
00:18:50: Etwas das du nicht erklären kannst ein Raum zwischen euch.
00:18:56: Und vielleicht ist genau dieser Raum Das was du dein ganzes Leben gesucht hast Nicht weil dein Tier dir etwas gibt Sondern weil es dir nichts nimmt.
00:19:13: Keine Energie, keine Aufmerksamkeit, keine Rolle.
00:19:19: Es lässt nicht einfach sein.
00:19:22: Genau das hast du vielleicht lange nicht erlebt und manchmal brauchst du keine Theorie mehr, sondern einen Moment in dem du erkennst dass das alles nicht nur Worte sind.
00:19:39: Meine Hündin war damals kein Jahr alt groß stark voller Energie Und ich war schwanger In einer On-off Beziehung mit dem Vater meines Kindes Mit vielen Fragen Mit Unsicherheiten.
00:19:56: Und die meiste Zeit waren wir alleine, nur sie und ich.
00:20:02: Ich hatte Angst Nicht laut Aber sie war ständig da.
00:20:09: Was wenn sie zu stark zieht?
00:20:12: Was wenn ich falle?
00:20:14: Was wenn das alles nicht schaffe?
00:20:18: Und gleichzeitig War da dieses Leben in mir Das mich verändert hat Noch bevor ich bereit war Und meine Hündin hat nichts analysiert.
00:20:31: Sie hat nichts verstanden im menschlichen Sinne, aber sie war da und sie hat genau das getan was ich gerade brauchte.
00:20:42: nicht immer sanft, nicht immer ruhig Aber ehrlich.
00:20:50: Es war als würden wir uns gegenseitig führen.
00:20:55: Manchmal war ich die stärkere Und manchmal war sie es.
00:21:00: Wir waren jeden Tag draußen Im Wald Am See.
00:21:05: Sie lief oft ohne Laune frei, abrufbar lebendig und während sie lief beobachtete sie mich.
00:21:15: Es gab diese Momente da wurde sie plötzlich langsamer ohne Grund und ohne äußeren Anlass und erst später habe ich verstanden warum weil mein Körper schon müde war bevor mein Kopf es gemerkt hat und sie hat das gespürt.
00:21:37: dann sind wir stehen geblieben haben Pause gemacht.
00:21:41: Nicht geplant, nicht entschieden sondern geführt.
00:21:47: Es gab Tage da wollte ich nicht raus.
00:21:50: Ich war schwer und traurig und leer Und sie hat gezogen, nicht aggressiv und auch nicht unkontrolliert Sondern so lange bis ich aufgestanden bin Bis ich mich angezogen habe, bis wir draußen waren.
00:22:07: Nicht perfekt aber leichter.
00:22:11: Sie hat mich bewegt, als ich mich selbst nicht mehr bewegen konnte.
00:22:18: Haben zwar sie anders, ruhig, nah.
00:22:23: Sie hat sich an mich gelegt, mich gepflegt und mich gehalten ohne zu wissen dass sie es tut.
00:22:33: Und in diesen Momenten ist etwas in mir weich geworden.
00:22:38: Sie hatte mich nicht gehalten aber sie hat mir Kraft gegeben als ich keine hatte.
00:22:46: Und dann kam der Moment Die Geburt, als Erstgebärende.
00:22:53: Dreißig Minuten Presswähnen und ich weiß heute mein Körper war vorbereitet nicht durch Technik, nicht durch Kontrolle sondern durch Monate in denen ich gelernt habe zu gehen, zu atmen und zu halten mit ihr.
00:23:16: nach acht Stunden konnte ich nach Hause und währenddessen hat sie auch etwas bei mir verändert.
00:23:25: Sie konnte plötzlich sechs, sieben Stunden alleine bleiben ohne Stress.
00:23:30: Ohne Chaos, ohne Zerstörung.
00:23:33: Es hat sich alles gefügt nicht geplant Nicht manifestiert im klassischen Sinne sondern gewachsen zwischen uns.
00:23:47: und wenn du mich fragst was mein Tier für mich getan hat dann ist die Antwort nicht sie hat mich geheilt Sondern sie war da Als ich es nicht war, sie hat gespürt bevor ich verstanden habe und sie hat mich bewegt als ich stehen geblieben bin.
00:24:14: Manche Tiere verändern dein Leben nicht indem sie etwas tun sondern in denen sie bleiben während du dich verändert.
00:24:25: Vielleicht ist dein Tier nicht hier um dich zu begleiten.
00:24:30: vielleicht seid ihr beide hier um euch zu erinnern an etwas das älter ist als Worte an eine Verbindung, die nicht erklärt werden muss.
00:24:45: An einen Zustand in dem du einfach bist.
00:24:51: Wenn Du tiefer gehen willst wenn Du beginnen möchtest wirklich zu sehen dann bleib auf diesem Fahrt Neue Folgen jeden Dienstag und vielleicht bevor Du jetzt weiter gehst schau Dein Tier einmal an Nicht als Begleiter sondern als Wesen und spür, was zwischen euch ist.
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