SURA Folge 33 Das spirituelle Doppelleben

Shownotes

Viele Menschen tragen einen Teil der Spiritualität im verborgenen.

Tagsüber funktionieren wir. Wir treffen Entscheidungen, tragen, Verantwortung, versorgen Menschen, organisieren, Abläufe und erfüllen Erwartungen. Wir bewegen uns in einer Welt, die messbar, logisch und rational sein möchte.

Doch was geschieht mit dem Teil in uns, der träumt? Der Zeichen wahrnimmt, Rituale lebt, mit der Natur spricht oder in eine tiefere Wirklichkeit glaubt?

In dieser Folge spreche ich über das spirituelle Doppelleben, das viele Menschen führen. Über den Spagat zwischen Berufsalltag und Spiritualität. Über die Angst, nicht ernst genommen zu werden. Über die Frage, warum wir oft nur einen kleinen Teil von uns nach außen zeigen.

Wie fühlt es sich an, morgens als Pflegekraft, Führungskraft, Angestellte oder Unternehmerin zur Arbeit zu gehen? - Und abends den Ruf der Seele zu hören?

Vielleicht müssen wir uns gar nicht zwischen beiden Welten entscheiden. Vielleicht besteht die Ware Herausforderung darin, beide Teile unseres Weges anzunehmen und authentisch zu leben.

Eine Folge für alle, die sich manchmal fühlen, als würden sie zwischen zwei Welten stehen- und die ahnen, dass sie in Wahrheit zu beiden gehören.

Transkript anzeigen

00:00:17: Hallo, du liebe Seele!

00:00:19: Ich freue mich sehr dass Du heute wieder dabei bist.

00:00:23: Die heutige Folge ist persönlicher als viele meiner anderen Folgen Denn Heute möchte ich über etwas sprechen das mich schon viele Jahre begleitet Über das Gefühl zwischen verschiedenen Welten zu leben Zwischen Spiritualität und Alltag Zwischen Christentum und Schamanismus Zwischen Krankenhaus und schamanischer Praxis, zwischen Anpassung und Authentizität.

00:01:01: Und vielleicht kennst du auch dieses Gefühl?

00:01:05: Vielleicht hast du manchmal das Gefühl dass es Teile von dir gibt die nicht so recht zusammen passen wollen oder dass du bestimmte Seiten deiner Persönlichkeit nur bestimmten Menschen zeigst.

00:01:20: Dann lade ich dich ein mich heute auf eine sehr persönliche Reise mitzunehmen.

00:01:29: Wenn Menschen mich heute kennenlernen, sehen sie oft nur einen kleinen Ausschnitt meines Lebens.

00:01:37: Die einen kennen mich als Stationsleitung im Krankenhaus.

00:01:42: Die anderen kennen mich also Schamanin.

00:01:46: Die eine sehen die Frau, die Dienstpläne organisiert, Teams führt und Patienten begleitet.

00:01:54: Die andere sehen die Frauen mit der Trommel – die Frau über Krafttiere spricht!

00:02:01: über Ahnenarbeit, über Energiearbeit, überschatten Arbeit.

00:02:10: Und dann kam die Angst vor der Meinung anderer Menschen.

00:02:18: Vielleicht kennst du das?

00:02:20: Denn spirituelle Menschen werden oft belächelt – manchmal sogar verurteilt!

00:02:28: Aber wenn wir ehrlich sind betrifft es heute längst nicht nur spirituelle.

00:02:35: In unserer modernen westlichen Gesellschaft wird vieles belächelt, alles was aus der Norm fällt.

00:02:44: Bist du zu fröhlich?

00:02:45: wirkst du zu naiv?

00:02:47: Bist Du zu kindlich heißest du solltest erwachsen werden bist du zu gläubig wirst du von manchen als Spinner abgestempelt.

00:02:57: Bist so spirituell erntest du oft dieselben Reaktion.

00:03:02: Zeigst du Gefühle bist du su sensibel Versteckst du sie, bist du zu kalt?

00:03:10: Irgendwann habe ich erkannt.

00:03:13: Du wirst es niemals allen recht machen können.

00:03:17: Egal welchen Weg du gehst, irgendjemand wird ihn kritisieren.

00:03:23: Irgendjemand würde ihn nicht verstehen!

00:03:27: IrgendJemand wird darüber urteilen.

00:03:32: und genau deshalb darfst du aufhören dein Leben nach den Erwartungen anderer Menschen auszurichten.

00:03:40: Lebe dein Leben so, wie es sich für deine Seele richtig anfühlt.

00:03:46: Nicht um anderen zu gefallen – nicht um Zustimmung zu erhalten sondern weil es Dein Weg ist!

00:03:55: Denn am Ende musst nicht Du mit den Entscheidungen anderer Menschen leben.

00:04:01: Du musst mit Deinen leben und vielleicht besteht wahre Freiheit genau darin, den Mut zu haben authentisch zu sein Auch wenn nicht jeder diesen Weg versteht.

00:04:19: Was würden meine Kollegen denken, wenn sie an einer meiner Zeremonien teilnehmen würden?

00:04:29: Und was würde manche Menschen aus der spirituellen Szene denken, Wenn Sie mich in meinem Berufsalltag erleben würden?

00:04:39: Vielleicht würden beide Seiten überrascht sein Denn viele Menschen lieben klare Schubladen Befühlen uns sicher, wenn Menschen eindeutig sind Doch das Leben ist selten eindeutig.

00:04:57: Viele Jahre hatte ich das Gefühl, irgendwo dazwischen zu stehen – nicht ganz hier, nicht ganz dort, zu spirituell für die einen, zu bodenständig für die anderen.

00:05:10: Vielleicht kennst du das?

00:05:12: Vielleicht hast Du auch Seiten an Dir, die nicht jedem sichtbar sind!

00:05:18: Vielleicht bist Du die vernünftige Geschäftsfrau und schreibst nachts Gedichte….

00:05:23: Vielleicht bist du Familienvater und interessierst dich heimlich für Spiritualität.

00:05:30: Vielleicht bist Du gläubig und hast gleichzeitig Erfahrungen gemacht, die sich nicht in traditionelle Glaubenssysteme einordnen lassen – wir alle tragen oft mehr in uns als andere Sehen!

00:05:47: Ich wurde christlich getauft Und dieser Teil meines Lebens ist nie verschwunden.

00:05:55: Die Werte, die ich mit dem Christentum verbinde Begleiten mich bis heute Nächstennebe Mitgefühl Vergebung Barmherzigkeit Der Wunsch anderen Menschen zu helfen, der Wunscht Licht in schwierige Situationen zu bringen.

00:06:18: Viele dieser Werte begleiten mich sowohl im meinem Beruf als auch auf meinem spirituellen Weg und dennoch gab es Zeiten in denen ich glaubte mich entscheiden zu müssen entweder Christentum oder Schamanismus.

00:06:38: Doch irgendwann stelle ich mir eine ganz einfache Frage, warum eigentlich?

00:06:46: Wer hat beschlossen das sich mich entscheiden muss?

00:06:50: Warum sollte ich ein Teil meines Herzens ablehnen um einen anderen Leben zu dürfen?

00:06:58: Bis heute gehe ich manchmal in eine Kirche oder in eine Kapelle.

00:07:02: Ich zündeine eine Kerze an für verstorbene Patienten, die mich berührt haben.

00:07:08: Für Menschen, die ihren letzten Weg gegangen sind.

00:07:12: Für meine Ahnen!

00:07:14: Für Menschen die ich liebe und jedes Mal spüre ich dieselbe Stille, dieselbe Ehrfurcht, dieselben Verbindung.

00:07:29: Ich glaube nicht weniger an Jesus weil ich shamanisch praktiziere.

00:07:34: Ich habe nicht aufgehört an seine Botschaft zu glauben – an Mitgefühl an Nächstenliebe, an Vergebung.

00:07:43: An die Kraft des Lichts.

00:07:45: in dunklen Zeiten Wenn ich eine Kerze anzünde Dann bete ich manchmal.

00:07:54: Wenn ich trommle dann bete Ich manchmal ebenfalls.

00:08:00: Nur die Form hat sich verändert.

00:08:05: Die Sehnsucht dahinter ist dieselbe geblieben Die Seahnsucht nach Verbindung Nach Trost, nach Sinn nach etwas größerem als wir selbst.

00:08:25: Ich habe lange geglaubt, Spiritualität müsse sich in eine einzige Schublade pressen lassen.

00:08:33: heute glaube ich das nicht mehr denn wenn Gott größer ist als wir Menschen begreifen können warum sollte sein Wirken dann auf einer einzigen Form beschränkt sein?

00:08:47: Warum nicht im stillen Blick eines alten Hundes der uns seit vielen Jahren begleitet?

00:08:54: Warum nicht in den Geschichten unserer Ahnen?

00:08:59: Warum nicht an den Momenten, in denen wir tief in unserem Herzen berührt werden?

00:09:06: Vielleicht geht es am Ende nicht darum, welchen Namen wir dem Heiligen geben.

00:09:15: Vielleicht geht's darum ob wir bereit sind ihm zu begegnen.

00:09:23: Ich habe aufgehört zwischen Kreuz und Trommel einen Kampf zu führen Denn beide erinnern mich an etwas Wesentliches dass wir Menschen Teil von etwas größerem sind.

00:09:39: Das Liebe halt, das Mitgefühl halt und das Licht selbst in den dunklensten Momenten seinen Weg zu uns finden kann.

00:09:52: Vielleicht muss ich mich deshalb gar nicht entscheiden?

00:09:57: Vielleicht darf ich einfach meinen Weg gehen mit einem Kreuz im Herzen und einer Trommel in der Hand.

00:10:09: als der schamanische Weg in mein Leben trat War das keine Rebellion gegen meinen Glauben?

00:10:18: Es war eher eine Erinnerung.

00:10:22: Eine Erinnerungen an etwas, dass meine Seele schon lange kannte.

00:10:28: Plötzlich begann ich die Natur anders wahrzunehmen Bäume Tiere Die Jahreszeiten Den Wind Die Stille.

00:10:45: Ich begann zu verstehen, dass Spiritualität nicht nur in Gebäuden stattfinden kann sondern überall im Wald, am Meer, im Sonnenaufgang.

00:11:01: Im Blick eines Tieres, im Gespräch mit einem Menschen.

00:11:13: Auch gläubige Menschen kennen diese Erfahrung Angst zu haben belächelt zu werden Angst vor der Meinung anderer Menschen.

00:11:23: Vielleicht kennst du es auch.

00:11:26: und so begann ich bestimmte Teile meines Lebens voneinander zu trennen Nicht aus Unehrlichkeit, sondern aus Schutz.

00:11:39: Man erzählt nicht jedem alles!

00:11:42: Nicht weil man sich schämt, sondern weil man nicht ständig diskutieren möchte – was mir im Laufe der Jahre ebenfalls aufgefallen ist.

00:11:53: Nicht jede Frage wird gestellt um eine Antwort zu bekommen.

00:11:59: Manche Fragen wirken auf den ersten Blick neugierig, fühlen sich aber eher wie Fangfragen an und vielleicht kennst du das auch?

00:12:11: Menschen fragen etwas, hören aber gar nicht wirklich zu.

00:12:17: Während du sprichst warten sie bereits auf den Moment an dem du dich vermeintlich widersprichst Auf einen Satz den Sie herausgreifen können um zu sagen Aha!

00:12:31: Siehst Du?

00:12:32: Genau deshalb ist das alles Quatsch.

00:12:37: Früher habe ich versucht jeden zu überzeugen Heute tue ich das nicht mehr Denn ich habe erkannt Ein echtes Gespräch kann nur entstehen, wenn beide Seiten bereit sind zuzuhören.

00:12:52: Nicht nur zu antworten sondern wirklich zuzgehören.

00:12:59: Wer ernsthaft verstehen möchte mit dem spreche ich gerne.

00:13:04: wer nur diskutieren möchte um recht zu behalten mit dem nicht und das ist vollkommen in Ordnung.

00:13:16: Ich höre oft Sätze wie Ja, irgendwie glaube ich ja daran.

00:13:21: Aber ... und weißt du was?

00:13:25: Das reicht mir bereits!

00:13:27: Denn ich brauche niemanden der exakt dieselben Erfahrung gemacht hat wie ich.

00:13:33: Ich brauche Niemandem, der dieselben Überzeugungen teilt.

00:13:38: Ich Brauche nur Offenheit.

00:13:42: Schamanismus ist für mich kein Glaubenssystem den man blind folgt.

00:13:47: Es ist keine Religion Es ist keine Ideologie.

00:13:53: Es ist ein Erfahrungsweg, etwas das man lebt, fühlt und erforscht.

00:14:03: Jeder Mensch wird dabei seine eigenen Erfahrungen machen – und jeder Mensch darf zu anderen Schlussfolgerungen kommen!

00:14:13: Das bedeutet nicht dass einer von uns recht und der andere unrecht hat.

00:14:19: Es bedeutet lediglich, dass wir unterschiedliche Wege gehen und vielleicht beginnt echter Respekt genau dort, wo wir aufhören andere von unserem Weg überzeugen zu wollen.

00:14:37: Mit der Zeit habe ich erkannt das eigentliche Doppelleben entsteht nicht zwischen zwei Glaubensrichtungen.

00:14:48: Es entsteht dort wo wir Teile von uns verstecken Wo wir glauben Wir müssten uns anpassen Wo wir Angst haben Nicht akzeptiert zu werden.

00:15:04: Viele Menschen führen ein spirituelles Doppelleben.

00:15:09: Nicht nur Schaman, nicht nur Christen, nicht noch Heiler sondern ganz normale Menschen.

00:15:20: sie zeigen der Welt die Version von sich die akzeptiert wird und verstecken die Versionen die nach Ausdruck sucht.

00:15:31: doch genau dort beginnt oft das eigentliche Problem denn jede Maske kostet Energie jedes Verstecken kostet Energie.

00:15:48: Jedes Zurückhalten eines wichtigen Teils von uns, kostet energie.

00:15:55: Am Anfang merken wir das vielleicht gar nicht!

00:15:59: Wir passen uns an.

00:16:02: Wir vermeiden Konflikte.

00:16:06: Wir sagen das was andere hören möchten.

00:16:10: Wir zeigen nur die Seiten von uns die gesellschaftlich akzeptiert werden.

00:16:17: doch irgendwann beginnt die Seele sich bemerkbar zu machen.

00:16:23: Manche Menschen werden rastlos, andere fühlen sich innerlich leer.

00:16:33: Wieder andere haben das Gefühl, nirgendwo wirklich dazu zu gehören – sie funktionieren aber sie fühlen nicht lebendig.

00:16:46: Sie sind überall dabei und fühlen trotzdem einsam.

00:16:54: Denn wie soll sich ein Mensch wirklich gesehen fühlen wenn er ständig Teile von sich versteckt?

00:17:03: Wie soll echte Nähe entstehen wenn andere nur die Maske kennenlernen dürfen.

00:17:11: Ich glaube viele Erschöpfungszustände haben nicht nur körperliche Ursachen, manchmal entsteht Müdigkeit auch dadurch dass wir jeden Tag gegen unsere eigene Wahrheit arbeiten das wir uns kleiner machen leiser machen angepasster machen bis wir irgendwann selbst nicht mehr wissen wer wir eigentlich sind.

00:17:43: Für mich ist das eine der größten Gefahren eines Doppellebens, nicht die Ablehnung durch andere sondern die schleichende Entfremdung von uns selbst.

00:17:59: Wenn wir lange genug versuchen jemand anderes zu sein verlieren wir irgendwann den Kontakt zu dem Menschen, der wir ursprünglich waren.

00:18:12: unsere Seele jedoch erinnert sich.

00:18:15: sie erinnern sich daran dass was uns begeistert was uns berührt was uns lebendig macht und deshalb klopft sie immer wieder an unsere Tür durch Sehnsucht, durch Träume, durch Unzufriedenheit.

00:18:42: Durch das Gefühl dass da noch mehr sein muss.

00:18:48: vielleicht besteht Heilung deshalb nicht darin jemand Neues zu werden.

00:18:55: Vielleicht besteht Heilungen Darin nach Hause zurückzukehren Zu den Teilen von uns die wir irgendwann zurückgelassen haben und ihnen zu erlauben, wieder einen Platz in unserem Leben einzunehmen.

00:19:17: Wir alle tragen Masken – die starke Maske, die vernünftige Maske ,die erfolgreiche Maske oder die fröhliche Maske.

00:19:31: Doch unter diesem Masken lebt oft ein anderer Teil Ein sensibler Teil, ein suchender Teil Ein spiritueller Teil, ein verletzlicher Teil und manchmal kostet uns das Verstecken mehr Energie als alles andere was viele Menschen nicht wissen.

00:20:00: Für manche spirituell arbeitende Menschen besteht die Herausforderung nicht darin etwas wahrzunehmen.

00:20:09: Die eigentliche Herausforderung besteht manchmal darin, etwas nicht wahr zu nehmen oder zumindest den Fokus bewusst auf etwas anderes zu richten.

00:20:23: Darüber wird nur selten gesprochen, wenn man über längere Zeit schamanisch arbeitet entwickelt man oft eine andere Wahrnehmung für Räume Stimmungen Oder Menschen.

00:20:39: Man betritt einen Raum und spürt sofort dass etwas nicht stimmt.

00:20:45: Man begegnet einem Menschen und nimmt Signale wahr die sich nur schwer in Worte fassen lassen.

00:20:54: Vielleicht kennst du solche Momente selbst?

00:21:00: Momente, in denen du einen Raum betritt und sofort spürst dass sie Atmosphäre angespannt ist oder indem du merkst das jemand lächelt aber tief im Inneren traurig ist.

00:21:16: für mich gibt es Situationen in denen die Wahrnehmung sehr intensiv sein kann.

00:21:27: dann findet dem Hintergrund ein innerer Prozess statt Ein stiller Dialog, ein bewusstes Zurückholen meines Fokus.

00:21:39: Nicht jetzt nicht hier später Denn auch ich muss meinen Alltag leben Ich muss arbeiten Ich muss Gespräche führen Ich muss Entscheidungen treffen Und manchmal kostet es Kraft die Aufmerksamkeit immer wieder zurück in den gegenwärtigen Moment zu holen.

00:22:06: Von außen sieht das niemand.

00:22:10: Von außen wirkt man vielleicht still, nachdenklich oder konzentriert.

00:22:20: Manchmal werde ich sogar gefragt ob ich schlechte Laune habe.

00:22:25: Dabei kämpfe ich in diesem Moment nicht mit schlechter Laune!

00:22:29: Ich konzentliere mich einfach darauf präsent zu bleiben und meine Aufmerksamkeit bewusstzulenken.

00:22:36: Das ist ein Teil meiner spirituellen Weges über den selten gesprochen wird.

00:22:44: Viele Menschen glauben, Spiritualität bedeute ständig offen zu sein.

00:22:50: Ich glaube wahre spirituelle Reife bedeutet auch Türen bewusst schließen zu können – zu wissen wann es Zeit ist zuzuhören und zu wissen WANNES ZEIT IST ganz im Hier-und Jetzt zu sein Denn auch das ist Teil der Balance zwischen den Welten.

00:23:18: Irgendwann begann ich zu verstehen Heilung bedeutet nicht perfekt zu werden.

00:23:26: Heilung auch bedeutet nicht, alle Antworten zu kennen.

00:23:32: Heilungen bedeutet immer mehr die eigene Wahrheit zu leben.

00:23:38: Schritt für Schritt!

00:23:40: Nicht laut – nicht kämpferisch sondern authentisch.

00:23:51: Ich sehe heute keinen Widerspruch mehr.

00:23:55: Ich muss mich nicht entscheiden ich muss nicht einen Teil von mir opfern um einen anderen Leben zu dürfen.

00:24:06: Ich kann beten, ich kann schamanisch reisen, trommeln!

00:24:13: Ich kann im Krankenhaus arbeiten und schamanische Rituale durchführen – ich kann bodenständig sein Und gleichzeitig an die unsichtbaren Ebenen des Lebens glauben.

00:24:30: Für mich sind das keine Gegensätze mehr.

00:24:35: Sie sind verschiedene Ausdrucksform der selben Suche Der Suche nach Verbindung der Suche nach Sinn, der Suchen nach dem Göttlichen.

00:24:53: Vielleicht hörst du diese Folge und erkennst dich in manchen meiner Worte wieder?

00:24:59: Vielleicht führst Du auch ein Doppelleben nicht weil Du unehrlich bist sondern weil Du Angst hast bestimmte Teile an Deinen Seele zu zeigen.

00:25:12: Dann möchte ich Dir heute etwas mitgeben.

00:25:16: egal welchen Weg Du gehst ob einer der Weltreligionen ob du Schamanen, Schamane bist.

00:25:25: Ob Du Vikanerin, Vikaner bist Heiler heilerin oder ob du den Weg der Durigen gehst.

00:25:34: Du musst nicht alles auf einmal offenlegen!

00:25:38: Du musst niemanden überzeugen!

00:25:42: Du muss niemanden irgendetwas beweisen.

00:25:46: aber vielleicht darfst du beginnen dir selbst zu erlauben ganz zu sein mit all deinen Widersprüchen mit all Deinen Erfahrungen, mit all deinen Facetten.

00:26:03: Denn vielleicht besteht der Weg der Heilung nicht darin zwischen den Welten zu wählen?

00:26:11: Vielleicht besteht er darin beide Welten in deinem Herzen miteinander zu versöhnen?

00:26:20: Ich danke Dir vom Herzen dass Du heute dabei warst!

00:26:24: Wenn Dir diese Folge gefallen hat freue ich mich selber.

00:26:28: eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcast Und natürlich darüber, wenn du den Podcast abonnierst.

00:26:36: Bis zur nächsten Folge!

00:26:39: Mühre deinen Weg von Licht, Mut und Wahrheit begleitet sein.

00:26:46: Alles Liebe deine Alex.

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